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Krisen im Unternehmen meistern

Eine seichte See hat noch keinen guten Seemann hervorgebracht

Falls es dein ein Unternehmen getroffen hat und du in einer Krise steckst, solltest du jetzt nicht vor Sorge und Angst den Kopf in den Sand stecken, sondern vor allem ins Handeln kommen. Obwohl dieses Thema immer noch eine Art gesellschaftliches Tabu ist, gehört die Angst zum Unternehmersein dazu. Krisen gehören zu unserem Leben. Sie entstehen, wenn wir uns Anforderungen nicht mehr gewachsen fühlen. Prozesse laufen nicht mehr so wie sie sollen und gefährden die Existenz deines Unternehmens. Dabei können wir alle eine Menge dazu gewinnen, wenn man sich dieser Angst erst einmal stellt. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Angst und eine souveräne Umgangsweise damit, macht einen stärker, klarer, empathischer und aller voran- menschlicher. 

Individuelle Lösungen für dein Unternehmen.Mehr zEit für dich-Klingt gut?

Um eine Unternehmenskrise möglichst unbeschadet zu überstehen, ist der korrekte Umgang mit dem Not- bzw. Vorfall von großer Bedeutung.

Daher ist genau in solchen Situation sehr wichtig ruhige und zuverlässige zu kommunizieren. 

Also bitte nicht in der Krise in Schockstarre geraten, sondern am besten unsere Tipps beherzigen und  weiter aktiv kommunizieren.

Tipps um dich und dein Unternehmen aus der Krise zu führen: 

Beim Sturm steht der Kapitän selbst am Ruder!

In der Krise bist du als Inhaber/Unternehmer und gefragt. Das ist nichts was sich delegieren lässt. Hol dir trotzdem Unterstützung. Falsche Entscheidungen können in solchen Situationen dich das Unternehmen kosten!

1. Kommunikation - das A und O

Sprich mit all deinen Mitarbeitenden. Spreche ihnen Mut zu, baue deine Kollegen auf. Gebe ihnen das Gefühl von Zuversicht. Es gibt immerhin für alles eine Lösung, ob du dich selber der Krise stellst oder einen Experten ins Boot holst. Ich möchte dir damit nur sagen, schau hin und kommuniziere offen und ehrlich mit deinem Team. Zeige dich zuversichtlich, aber sei auch ehrlich. Brutal ehrlich. Krisen schweißen ein Team richtig zusammen.

2. Den IST - Zustand betrachten

Schaue dir einmal schwarz auf weiß den Ist- Bestand an, prüfe ob bestehenden Kundenverträge  und finanzielle Reserven vorhanden sind. Stelle auch Überlegungen zu den Mitarbeitern an: Wer wird, gebraucht und wer ist (vorübergehend) entbehrlich?
Wenn diese Fragen geklärt sind kannst du Anfangen das sinkende Boot wieder aus der Krise heraus zu manövrieren. Das heißt, schau dir an, welche Soforthilfsprogramme gibt es von der Bundesregierung für Unternehmen.
Hier einmal ein paar Anhaltspunkte wonach du schauen kannst:

  • flexibleres Kurzarbeitergeld

  • steuerliche Liquiditätshilfe für Unternehmen

  • Schutzschild in Milliardenhöhe für Unternehmen und Betriebe

  • Stärkung des europäischen Zusammenhalts

 

In der derzeitigen Corona- Krise kannst du zu fünf Mitarbeiter Soforthilfe in Höhe von 9.000 € erhalten, bei bis zu zehn Mitarbeitern greift eine Soforthilfe von 15.000 €. Für den Zuschuss darfst du aber nicht vor März 2020 in wirtschaftlicher Schwierigkeit gewesen sein.

3. Vertrauen & Motivation

Sage jedem einzelnen Mitarbeitenden, dass du auf ihn oder sie setzt und ihm vertraust. Sage ihnen auch, dass es auf jeden und jede ganz persönlich ankommt. Dass du dich darauf verlässt das alle das Beste geben über die nächsten Wochen, Monate und damit nicht aufhören, bis sich alles wieder zum Positiven wendet. Nicht die Krise ist das Problem, sondern, wie wir darauf reagieren.

4. Chancen aufzeigen

Versuche, auch wenn die Situation noch so ausweglos erscheint, Chancen zu sehen. Was ergeben sich für Möglichkeiten aus der aktuellen Situation? Was kannst du tun, um die Situation zu beeinflussen? Wo besteht eine Möglichkeit, auch wenn diese noch so klein erscheint? Schaue auf die Chancen und motivieren deine Mitarbeitenden, das auch zu tun.

5. Manage aktiv den Status der Unsicherheit

Wir fahren alle auf Sicht, wie durch Nebel bei einer Sichtweite unter zehn Metern. Daher musst du diese Unsicherheit annehmen und mit ihr umgehen. Unsicherheit zu managen, bedeutet einerseits, kurzfristig Entscheidungen von Neuem zu überdenken und mit möglichen neue Erkenntnissen zu revidieren. 

Deine Aufgabe liegt darin, den Zustand der Unsicherheit anzunehmen und so gut wie möglich für dich selbst zu strukturieren. Das hilft dir auch im Umgang mit der Krise. Da du sowohl agieren als auch reflektieren musst. 

Diese Fragen geben dir eine Orientierung:

1. Was ist in der Unsicherheit sicher? Worauf  können wir uns relativ sicher verlassen?

2. Welches sind die unsicheren Faktoren?

3. Was können wir gemeinsam dafür tun, um Klarheit zu bekommen, und bis wann?

6. Agieren-statt reagieren

Nehme eine aktive, agierende Rolle ein. Denke bewusst in Szenarien. Bereite dich auf mögliche Entwicklungen vor, simuliere die Situation und spiele diese durch. Stimme dich mit deinem Team da drüber ab. Mache regelmäßig eine Lagebesprechung mit deinen Mitarbeitenden. Informiere sie über aktuelle Entwicklungen. Gebe ihnen ein Update zu weiteren Maßnahmen und behalte dabei immer einen kühlen Kopf.

7. Gemeinsam statt alleine

Du musst nicht alleine wichtige Entscheidungen fällen, hole dir professionelle Unterstützung. Oder bilde mit zwei bis drei weiteren Mitarbeitenden einen Notfallstab. Dieser soll dir bei Entscheidungen helfen und sie dienen als Berater. 

8. Distanz ist keine Herausforderung

Führen auf Distanz kann zu einer Herausforderung werden, wenn du es nicht kennst. Es kann dein Team und dich jedoch auch weiterentwickeln. Wichtig ist, dass du die Kollegen in die Systeme einweist und ihnen zeigt, wie alles funktioniert. Zudem musst du am Anfang mehr Möglichkeiten geben für Gespräche mit dir. Versuche doch einmal jeden Morgen mit einem Gruppencall (via Telefon oder Videokonferenz) zu starten, das förder das Gemeinschaftsgefühl und zudem kann jeder noch einmal seine Fragen und Sorgen teilen.
Du bist somit auch immer auf dem aktuellen Stand, und deine Mitarbeitenden sehen ebenfalls, wie weit die Projekte sind. Mehr Transparenz und Sicherheit  in der Krise.

9. Kommuniziere per Social Media

Nutze deine Social-Media-Kanäle, um mit deinen Kunden in Kontakt zu treten und sie auf den aktuellen Stand zu halten. Es ist keine gute Zeit, um Verkäufe voranzutreiben- aber es ist eine gute Zeit  für den Aufbau von Kundenbindungen. Aktualisiere die Öffnungszeiten und Service-Angebote, teile hilfreiche Informationen und beantworte Fragen.

Fazit

Jede Art von Krise stellt dich vor neue, unbekannte und nicht unbedingt leicht zu meisternden Herausforderungen. Du kannst die Krise leichter bewältigen, wenn du dich deiner Ängste konfrontierst und lernst, damit umzugehen. Allem voran dir auch eingestehst das du Unterstützung brauchst und diese Hilfe auch suchst und vor allem annimmst. 

Ein offenes Mindset und die Bereitschaft, Neues auszuprobieren und alte Pfade zu verlassen sind gute Werkzeuge, um eine Krise leichter zu bewältigen. Wir unterstützen dich gerne als dein unternehmerischer Sparringspartner.

Autor  Marcel Gieske

Unternehmer im Handwerk, Handel und Business-Automation

Zeit ist meiner Meinung nach mit das wertvollste Gut, was wir haben. Ich finde es schrecklich wie viele Unternehmer und Selbstständige ihre Zeit mit Dingen verschwenden, die eine Software besser und schneller kann.


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